Kipp- und Absetzbehälter sind robuste Arbeitsmittel – im täglichen Einsatz werden sie jedoch erheblich beansprucht. Beladung, Transport, Auf- und Absetzen, Baustelleneinsatz, Korrosion und mechanische Beschädigungen wirken dauerhaft auf Konstruktion, Aufnahmen, Verschlüsse und Schweißverbindungen.
Alte Schule Maschinenservice übernimmt die Prüfung austauschbarer Kipp- und Absetzbehälter in Ilmenau und Umgebung – nach Absprache auch direkt beim Kunden vor Ort.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Prüfung mit dokumentiertem Ergebnis, Prüfprotokoll und – bei entsprechendem Prüfergebnis – Prüfkennzeichnung am Behälter.
Wechselbehälter, die als Arbeitsmittel eingesetzt werden und schädigenden Einflüssen unterliegen, müssen entsprechend den Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung wiederkehrend geprüft werden.
Prüffristen und Prüfumfang werden vom Betreiber beziehungsweise Arbeitgeber auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung festgelegt. Beanspruchung, Einsatzbedingungen, Schäden, außergewöhnliche Ereignisse oder relevante Änderungen können dabei Einfluss auf die erforderlichen Prüfintervalle haben.
Gerade bei Behältern, die vermietet, auf Baustellen eingesetzt oder an wechselnden Betriebsorten verwendet werden, ist eine nachvollziehbare Dokumentation besonders wichtig.
Je nach Bauart und Ausführung werden unter anderem sicherheitsrelevante Bereiche des Behälters kontrolliert.
Dazu können beispielsweise gehören:
Konstruktion und Gesamtzustand, Schweißverbindungen, Aufhänge- und Aufnahmebereiche, Lager- und Kipppunkte, Verschlüsse und bewegliche Bauteile, Türen und Klappen, Verformungen, Risse, Verschleiß, Korrosion sowie Einrichtungen zur Ladungssicherung.
Entscheidend ist nicht nur, ob ein Behälter äußerlich noch ordentlich aussieht, sondern ob sicherheitsrelevante Schäden oder Verschleiß vorhanden sind, die den weiteren Betrieb beeinflussen können.
Nach der Prüfung erhalten Sie ein ausgefülltes Prüfprotokoll mit dokumentiertem Prüfergebnis.
Bei entsprechendem Ergebnis kann der Behälter zusätzlich mit einer Prüfkennzeichnung beziehungsweise Prüfplakette versehen werden.
Damit ist nachvollziehbar dokumentiert, welcher Behälter geprüft wurde, welche Bereiche kontrolliert wurden und welches Ergebnis festgestellt wurde.
Für Betriebe mit mehreren Behältern schafft das eine übersichtliche Grundlage für die weitere Einsatz- und Prüfplanung.
Wird bei der Prüfung ein reparaturfähiger Mangel festgestellt, muss der Behälter nicht zwangsläufig zu mehreren unterschiedlichen Ansprechpartnern gebracht werden.
Im Rahmen unserer Möglichkeiten können wir erforderliche Instandsetzungsarbeiten direkt mit der Prüfung verbinden.
Dazu können beispielsweise Schweißarbeiten, die Instandsetzung beschädigter Aufnahmen, Halterungen oder Verschlüsse, Richtarbeiten sowie die Reparatur geeigneter Metallbauteile gehören.
Nach umfangreicheren Reparaturen oder Änderungen wird gemeinsam beurteilt, welche weitere Prüfung vor dem erneuten Einsatz erforderlich ist.
Kleine Risse, beginnender Verschleiß oder Korrosion an stark beanspruchten Stellen lassen sich oft wesentlich einfacher beheben, wenn sie früh erkannt werden.
Bleiben solche Schäden unbemerkt, können daraus größere Reparaturen, längere Ausfallzeiten oder sicherheitsrelevante Probleme entstehen.
Eine regelmäßige Prüfung ist deshalb nicht nur eine formale Pflicht, sondern kann auch dabei helfen, Behälter länger wirtschaftlich weiterzunutzen.
Bei Mietbehältern und größeren Beständen wechseln Einsatzort und Nutzer häufig.
Gerade dort ist eine klare Zuordnung von Behälter, Prüfdatum, Prüfergebnis und nächstem vorgesehenen Prüftermin hilfreich.
Nach Absprache können mehrere Behälter an einem Standort in einem gemeinsamen Termin geprüft werden. Das reduziert organisatorischen Aufwand und erleichtert die Übersicht über den gesamten Bestand.
Kipp- und Absetzbehälter müssen für die Prüfung nicht grundsätzlich einzeln zu unserer Werkstatt transportiert werden.
Bei geeigneten Voraussetzungen können Prüfungen nach Absprache auch direkt auf dem Betriebsgelände des Kunden durchgeführt werden.
Das ist besonders interessant für Bauunternehmen, Containerdienste, Entsorgungsbetriebe, Kommunen, Bauhöfe, Vermieter und andere Unternehmen mit mehreren Behältern.
Auf Wunsch nehmen wir geprüfte Behälter in unsere Prüfübersicht auf und erinnern rechtzeitig an den nächsten vorgesehenen Prüftermin.
Damit muss der Betreiber nicht jedes Prüfdatum selbst im Blick behalten und kann anstehende Prüfungen frühzeitig einplanen.
Die fachliche Grundlage bilden langjährige praktische Erfahrung in Reparatur, Instandsetzung, Schweiß- und Metallarbeiten sowie der erfolgreich absolvierte Grundlehrgang
bei der TÜV Thüringen Akademie, einschließlich praktischer Einweisung und schriftlicher Prüfung.
Die Anforderungen an eine zur Prüfung befähigte Person ergeben sich dabei nicht allein aus einem Lehrgang, sondern aus technischer Berufsausbildung, Berufserfahrung, zeitnah ausgeübter beruflicher Tätigkeit und den erforderlichen Kenntnissen für die jeweilige Prüfaufgabe.
Ob einzelner Behälter oder größerer Bestand: Wir stimmen Termin, Prüfumfang und organisatorischen Ablauf direkt mit Ihnen ab.
Sie erhalten die Prüfung, die Dokumentation und – wenn erforderlich und technisch sinnvoll – auch die anschließende Instandsetzung über einen Ansprechpartner.